Tarot - Spiel des Lebens
Das Wort TAROT kann wie folgt aus dem Altägyptischen übersetzt werden: TA = Weg, RO = königlich.
Das Tarot ist ein Spiel, zusammengesetzt aus der grossen Arkana, den Hofkarten und der kleinen Arkana, was ein Kartendeck von 78 Karten ergibt. Spiele, welche oft als Tarot deklariert werden, und nicht diese Struktur aufweisen, sind lediglich Wahrsage-Karten.
Die Karten von Sir Aleister Crowley
Sein Thoth-Tarot beinhalten das Wissen der alten Zeiten von Ägypten, dieses Wissen wurde von Thoth, dem Atlantaer, weitergegeben. Von hier kommt die Tiefe jeder Karte und die ausserordentliche Mitteilungskraft. Die Tarotkarten, welche in Europa im 14/15 Jahrhundert auftauchten, haben kein gutes Schicksal erfahren, wie auch viele andere Dinge die als „heidnisch“ abgetan und verfolgt wurden. Die Religionen selbst haben einen furchterregenden Teufel kreiert, denn im Prinzip spielt ein Ziegenbock sicher eine andere Rolle als den „Teufel“.
Voraussagen und Interpretation
Kein Mensch kann die Zukunft wirklich genau voraussagen. Wir haben unseren freien Willen und die Wahl. Wir kreieren also konstant unsere eigene Zukunft. Die Zukunft kennen zu wollen heisst, entweder das Bedürfnis zu haben diese zu kontrollieren und zu dominieren oder man ist unfähig selber Entscheidungen zu treffen, aus Angst und Mangel an Vertrauen zu sich selbst. Diejenigen welche Voraussagen tätigen (Zukunft und Schicksal voraussagen, zurückholen eines Partners usw.) sind sich oft nicht bewusst, dass sie die Konsequenzen der Voraussagen nicht nur auf der karmischen Ebene tragen.
Wenn jemand sagt, dass eine Zukunftsdeuterin eingetroffene Voraussagen gemacht habe, so hat man aber auch oft eine Person vor sich, welche sehr leicht beeinflussbar und beeindruckbar ist. Voraussagen funktionieren wie eine „Gehirnwäsche“ und ohne dass es uns bewusst ist, führt man das Vorausgesagte herbei. Jede Person hat eine Bestimmung, was die Seele vor der Geburt gewählt hat, um gewünschte Erfahrungen bezüglich ihrer Evolution zu machen. Es handelt sich mehr oder weniger um die Begegnungen anderer Menschen, der Rest ist „frei“. Was das Schicksal betrifft, so kreieren wir dies ständig durch unser Verhalten. Wenn wir also eine „Voraussage befolgen“, so sabotieren wir unseren eigenen freien Willen.
Eine Tarotsitzung kann als Ziel die Klärung der aktuellen Situation haben (eine Sitzung ist immer eine Spiegelung der Gegenwart) und um zu sehen, welche Möglichkeiten sich anbieten. Es spiegelt das Innere, was gerade präsent im Unterbewusst ist aber für das Bewusstsein noch nicht erreichbar.
Es gibt auch keine schlechten oder guten Karten. Wenn jemand verstanden hat, dass das Leben eine unaufhörliche Evolution ist, so kann er zum Beispiel die Karte „der Tod“ sehr positiv annehmen. Altes vergeht – Neues entsteht.
Tarot sollte als Spiel, als Unterstützung und Beratung in Momenten der Unsicherheit, bei Problemen, Krisen oder um seine Persönlichkeit zu entwickeln gesehen werden. Für präzise Aussagen muss die Frage klar und vor allem mit Respekt gestellt werden. Übrigens akzeptiere ich nicht, dass jemand mich konsultiert um Dinge über andere Personen zu erfahren (den Ehemann, einen Geliebten, eine Freundin, ein Bekannter, Tochter oder Sohn, etc) weil die nicht anwesende Person respektiert werden muss!
Obwohl ich die Karten von Aleister Crowley seit 15 Jahren benütze, bin ich immer noch fasziniert von der Mitteilungskraft seiner Karten. Sie haben mich niemals getäuscht und die Personen, welche ich die Karten legen durfte, waren oft mehr als überrascht.